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Sonntag, 6. November 2011

Fiestas ohne Pause! (Halloween & Navidad)

Inzwischen glaube ich wirklich, dass die Mexikaner jeden Monat irgendetwas zum Feiern brauchen; jetzt ist grad mal "Halloween" und "Dia de los Muertos" (Tag der Toten) gegen Ende Oktober, Anfang November zu Ende, und schon wird etwas Neues gesucht; und da Weihnachten nunmal am nächsten dran ist, wird jetzt schonmal ein bisschen gefeiert. In den Shopping-Malls wurde schon fleißig dekoriert mit Riesenweihnachtsbaum, Kunstschnee und Weihnachtsmusik und den mexikanischen Weihnachtsmann hab ich auch schon gesehen! Eigentlich wollt ich mir ja die Augen und Ohren zuhalten, weils für mich noch viel zu früh ist. Vielleicht habe ich aber auch noch nicht realisiert, wie schnell die Zeit hier vergeht und dass Weihnachten doch gar nicht so weit weg ist, wie vielleicht angenommen...
Aber erstmal erzähl ich euch von Halloween, ich denke, das ist für jeden Europäer interessant, weil es das größtenteils nur in Amerika gibt, jedenfalls das "echte Halloween". Der Schultag war unheimlich cool, fast jeder hat sich verkleidet (egal als was)! Ich bin als Hippie gegangen, aber mein Kostüm war denk ich doch nicht so spektakulär, um bei dem Contest für die beste Verkleidung mitzumachen, der in der Turnhalle stattfand; wow, das war so riesig! Nach der Schule bin ich direkt mit einer Freundin mitgefahren, um ihr ein wenig bei den Vorbereitungen für ihre Riesen(!) Halloweenparty am Abend zu helfen- auf der Gästeliste standen 800 Leute aus wohl fünf verschiedenen Schulen. Ganz schön großzügig, wenn man vermerkt, dass hier die meisten Fiestas gratis sind (von wegen 15 Euro Partys); es gab Snacks, Getränke und Tacos. Und die Dekoration war wirklich unglaublich, soetwas hab ich noch nie gesehen! Ich denke, so schnell erlebt man soetwas nicht wieder.
Am folgendem Sonntag hat mich mein Chairman von Rotary auf eine kleine Fiesta für den "Dia de los Muertos" mit seiner Familie eingeladen. Das verlief so, dass ein Altar für eine bedeutende verstorbene Person aufgebaut wurde (mit Foto und Dingen wie Essen, die der vertorbene gerne gemocht hat). Dann wurde soetwas wie eine Andacht gehalten und danach wurde natürlich gegessen! (Hab mich übrigens noch nicht getraut zu wiegen, aber ich denke, dank meiner "regelmäßigen" Fitnessstudio-Besuche kanns nicht allzu dramatisch sein ;D)
Am Wochenende davor hat mich mein Bruder mit auf einem Trip durch Monterrey von seiner Schule genommen, das war echt spaßig, weil wir an einem Tag an wohl 6 verschiedenen Orten waren (Bräuerei, Museen, Restaurants, Park Fundidora). Ich denke, ich kenne die Stadt Monterrey und ihre Eigenschaften jetzt ein wenig besser, auch wenn ich bei den Führungen durchs Museum leider nicht allzu viel verstanden hab. Aber ich hab viele neue Leute kennengelernt, das war die Hauptsache! Aber wenn mich jemand nach dem typischen Mexikaner fragt, habe ich doch noch ein bisschen Schwierigkeiten, um eine Antwort zu geben, weil das einfach von der Person abhängt. Klar, irgendwie haben sie doch alle etwas gemeinsam, zum Beispiel ihre Fröhlichkeit, Offenheit und Lockerheit. Aber vielleicht hängt das auch sehr von der Region ab, oder aus welchen Familien sie kommen. Jedenfalls, wenn mich jemand fragt, was mir besser gefällt, mexikanisch oder deutsch- sag ich, das beide "Charaktere" Vorteile sowie Nachteile haben. Zum Beispiel hat mir neulich ein Mexikaner, der mit einem Deutschen in Kanada studiert hat, "dass Deutsche sehr gute Freunde sind". Das hab ich behalten, weil ich denke, dass das schon etwas Bedeutsames hat. Ich hab hier bereits Erfahrungen gemacht, und Vertrauen in einige Leute zu finden fällt mir doch noch sehr schwer. Ich weiß, dass ich hier bereits einige Freunde habe, auf die ich wirklich zählen kann und mich unterstützen wenn es mir mal nicht gut geht, und ich denke das ist sehr wichtig. Und wie "verklemmt, streng und distanziert" wir Deutschen auch sein können, wenn man uns besser kennt, sind wir doch sehr treue Menschen.
Seit dieser Woche versuche ich noch, die Zeit auf dem Prepa wirklich zu genießen, da mit nur noch 3 Wochen bleiben- was ich erst gar nicht glauben konnte! Aber in 3 Wochen ist das Semester zu Ende, danach werden Examen geschrieben und dann steht erstmal ein Monat Ferien an, bis im Januar das nächste Semester beginnt. Und dann bin ich ja schon auf der anderen Schule in San Nicolas, die gute 40 Minuten vom Prepa entfernt ist. Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, einen kompletten Neustart zu machen, weil meine Schule und die Menschen hier bereits ein wichtiger Teil meines Lebens geworden sind. Aber vielleicht auch gut, eine neue Erfahrung zu machen, und vor allem neue Menschen kennenzulernen (die sicherlich wieder komplett anders ticken als die Leute hier).
Dieses Wochenende war ich mit einer Freundin in einer Mall shoppen und am Samstag hab ich mir im Kino "Paranormal Activities 3" angesehen; außerdem hab ich mir für die "Boda" (Hochzeit) am Donnerstag Schuhe mit Absatz gekauft, und mit denen bin ich hier jetzt definitiv ein Riese!
In dieser Woche hab ich mich viel mit meiner Deutschland-Presentation beschäftigt, die ich am Dienstag auf spanisch vor dem Rotary-Club halten muss. Da bin ich mal gespannt wie das klappt, aber ich hab ein ganz gutes Gefühl! Den Trip nach Sabinas zu den anderen Austauschschülern haben wir um ein Wochenende verschoben, ich hoffe das klappt jetzt mit dem nächsten Wochenende! Das Problem ist, dass wir jetzt auch mal nach 3 Monaten eine E-Mail mit seitenlangen Reiseeinschränkungen bekommen haben, was total unnötig und ärgerlich ist. Dank den Einschränkungen wissen wir jetzt auch nicht mehr, wie wir nach Tampico kommen, wovon wir mit allen Austauschschülern nach Puebla fahren. Gegen Ende November steht nämlich eigentlich eine Reise in die südlich liegende Stadt Puebla an, wo wir uns mit allen Austauschschülern aus ganz Mexiko treffen. Ich hab mich unheimlich gefreut, aber jetzt ist eben nicht mehr sicher, ob ich mitfahren kann. Jetzt kam auch raus, dass wir zwar nicht alleine über Tag reisen dürfen, aber in der Nacht zusammen mit dem Bus auf die Hauptstraßen durch Mexiko fahren- meine Eltern sagen, das ist verrückt und unheimlich gefährlich. Jetzt hab ich mich bereits mit anderen Austauschschülern und den Rotariern in Kontakt gesetzt, und ansonsten bete ich, dass das ganze noch klappt. Notfalls nehmen wir eben den Flieger direkt nach Puebla.
Diese Kurzfristigkeit und teilweise Unverlässlichkeit einiger Mexikaner (2 Tage Zeit zum Geld überweisen, ne Woche später alle Informationen und dann noch so unüberlegt) ärgert einem natürlich in diesem Fall unheimlich, weil die Reise jetzt auf der Kippe steht.
Aber das wird schon, ich halt euch auf dem Laufenden. Ansonsten geht es mir gut! Als ich die Presentation für Deutschland gemacht habe, fing ich jedoch an, Deutschland ganz schön zu vermissen- Und als ich Bilder meiner Heimat gesucht hab, fällt mir erst auf, in welch schönem Umfeld wir doch leben! Vielleicht ist bei uns zwar nicht so viel los, trotzdem vermiss ich echt das Grün und die Bewegungsfreiheit. Aber ein wirkliches Bedüfnis nach Hause hatte ich noch nicht, weil ich diese neuen Erfahrungen einfach genieße! Trotzdem freue ich mich auch schon auf meine Rückkehr, wenn die Zeit weiterhin so fliegt wie nach dem ersten Drittel, ist es ja gar nicht mehr so lang bis ich euch wieder in die Arme schließen kann :).
Liebe Grüße aus dem 15 Grad- bereits weihnachtlichem und festfreudigem México (für mich ists fast so als hätten wir ne Jahreszeit übersprungen)!

Ein bisschen Halloween- und Weihnachtsstimmung...




Montag, 17. Oktober 2011

"La gente esta muy loca!"

Im Moment widme ich mich sehr der spanischsprachigen Musik, beziehungsweise den mexikanischen Charts. Habt ihr schonmal vom "Latino" oder "Regaetton" gehört? Das sind teilweise sehr seltsame lateinamerikanische Musikrichtungen, und ich weiß bisher noch nicht so recht, wie ich dazu auf Partys tanzen soll (wie niemand so genau), trotzdem sind sie hier echt beliebt. Zusätzlich ist spanische Musik übrigens ein sehr kluger Weg, spanisch zu lernen- inzwischen hör ich mir jeden Tag mindestens einen Song mit dem Songtext an. Diese Musik darf man allerdings nicht mit klassischer mexikanischer Musik vergleichen, wie sehr ichs auch versuche sie zu mögen- nein! :D
Dies Wochenende hab ich viel mit der Familie verbracht. Freitag waren wir essen und auf einer Art Bücher-Messe (ich werds nochmal wagen, und suchte mir ein Buch aus in spanisch über mexikanische Geschichte), dann hab ich noch kurz auf ner Fiesta "vorbeigeschaut" (ich nenns noch so, für mich sind zwei Stunden für eine Party noch sehr kurz, auch wenn ich mich damit abfinden muss). Am Samstag war ich mit meiner Mutter auf einem "Baby Shower" von Verwandten, wieder eine mexikanische Tradition. In dieser "kleinen Fiesta" feiert man (nur mit weiblichen Personen) die Geburt eines Kindes, ca einen Monat vorher. Die lief so ab, dass wir zuerst kleine "Gewinnspiele" spielten, besonders beliebt ist hier "Lotteria", das ist in etwa wie Bingo nur mit Bildchen. Währenddessen darf das Essen natürlich nicht fehlen (Tamales, Frijoles, Snacks, Kuchen- man wird hier wirklich gemestet vom Essen). Dann wurden noch ein paar Worte für die zukünftige Mutter gesprochen. Am Samstag Abend war ich noch im Kino ("Sin escape" mit Taylor Lautner), bin mal gespannt wann der Film in Deutschland ins Kino kommt. Mein Bruder meinte, hier würden alle Filme und Serien einen Monat eher laufen (meistens ohne Synchronisation, mit Untertitel), was echt cool ist. :) Am Sonntag sind wir nach dem gewöhnlichen leckeren Essen zu unserem zweiten weiter außerhalb liegendem Häuschen gefahren (Ranch). Ich mag diesen Platz, da er sehr still ist und es viel Grünfläche gibt- eine gute Abwechslung zum alltäglichen Stadtleben, wo man sich des Öfteren auch mal ein wenig im Haus gefangen vorkommt. Oft brauche ich länger, um meine Gasteltern verstehen zu können, wenn sie mir eine Party verbieten oder es nicht gerne haben, wenn ein Freund mich nach Hause bringt. Aber am Ende läuft es immer darauf hinaus, dass sie einfach nur besorgt um mich sind. Aber inzwischen habe ich schon mehr Freiheiten, zum Beispiel nehme ich nach der Schule immer den Bus- was sich ganz harmlos anhören mag, aber von wegen. Meine Freundin war so besorgt, als ich ihr davon erzählte, dass sie mich angefleht hat, nicht mit zu fahren und mir alles mögliche angeboten. Viele Eltern verbieten ihren Kindern, den Bus zu nehmen, weil sie Angst davor haben, dass sie gekidnappt oder ausgeraubt werden. Aber ich wollte das unbedingt durchziehen, und diese Freiheit auskosten, die ich erhielt. Und solange man immer die Augen aufhalte, so sagte auch mein Vater, kann im Grunde nichts passieren- und so wars auch. Inzwischen habe ich schon einige Male den Bus genommen, aber ich geb zu, ein Erlebnis hat mich trotzdem schon geprägt: einmal saß ich im Bus, und plötzlich hörte ich einen Schuss von weiterher, und danach Sirenen- Wow. Aber eigentlich will ich euch damit keine Angst machen, denn die hab ich auch nicht. Angst setzt manchmal so viele unnötige Grenzen die verhindern, weitere hilfreiche Erfahrungen zu machen. Und passieren kann einem immer was, egal unter welchem Umständen, man kann nie vorbereitet sein- man kann muss hier in einer Stadt wie dieser einfach nur mehr aufpassen als in einem kleinen Ort im behüteten Deutschland, das ist alles. Trotzdem schätze ich bereits wirklich sehr die Freiheiten in meinem Land, jeden Tag!
Ansonsten bin ich schon fleißig mit meinen Wochenend-Planungen zugange. Besonders freue ich mich auf mein erstes Halloween- zwar eine Kopie der eigentlichen USA-Tradition, trotzdem soll das hier total super sein. Und alle verkleiden sich, egal wie, und es gibt ganz viel Kitschdekoration. Uund natürlich: Fiesta! Manchmal frag ich mich, ob wir Deutschen überhaupt irgendwas besonderes feiern, vielleicht liegt es auch daran, dass es hier für fast jeden Anlass irgendwelche Feiern gibt- aber ich genieß es! Mein November ist glaub ich bereits ziemlich ausgebucht; am ersten Wochenende fahre ich mit Salli (aus Taiwan) nach Sabinas, Judith und Renatta (Deutschlad & Brasilien) besuchen. Ein Wochenende sehe ich zum ersten Mal mit meiner Familie eine "Boda" (Hochzeit), was scheinbar Events wie den "Quinceanos" noch toppen soll! Und darüber hinaus steht meine Reise nach Mexico City an.
Also langweilig wird mir hier glaub ich nicht! Obwohl die Tage in der Woche langsam sehr "alltäglich" werden (Schule-Freistunden-Fitnessstudio oder Salsa-nach Hause-Essen mit Familie-Bett), macht es mir großen Spaß!
Ich hoffe, euch geht es soweit gut im kalten Deutschland! :)

Montag, 3. Oktober 2011

Buenas tardes...

Und liebe Grüße aus dem bereits kühlem (20 Grad-) Monterrey- ich mach gerne Witze über meine Freunde, wenn sie an so "kalten Ausnahmetagen" in dicker Jacke zur Schule kommen und meinen, ihnen ist kalt und ich in Top und kurzer Hose neben ihnen sitze. Aber ich genieße diese Tage (die noch wenig vorkommen), an denen es frisch ist, sowie die Tage, an denen es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint (sehr seltsames Wetter, gibt es bei uns nicht). Ich bin jetzt seit 6 Uhr von meinem "stressigen" Schultag (+ Fitnessstudio) zu Hause, und schiebe meine Hausaufgaben noch ein bisschen auf. Mein Wochenende war etwas ruhiger, wie immer hatte ich viele Pläne, von denen mal wieder nur ein Teil umgesetzt worden ist (ich gebe mal den Mexikanern die Schuld dafür). Trotzdem habe ichs geschafft, wenigstens am Abend rauszukommen. Denn meine Eltern und mein kleiner Bruder waren am Wochenende nicht zu Hause (auf einem Rotary-Meeting in den USA), und ich war mit meinen Brüdern allein zu Hause. Das machte das Planen nicht unbedingt einfacher. Trotzdem wars ganz witzig (da niemand von uns wusste wie man kocht, und ich hab meinem Bruder "Rühreier" (mehr oder weniger) gezeigt und meine ersten eigenen Pancakes gemacht (eine Schande dass es die nicht bei uns in Deutschland gibt!). Am Freitag Abend war ich auf einer richtigen mexikanischen Houseparty, die mich ehrlich gesagt ein bisschen verwirrt hat (ich hatte was völlig anderes erwartet). Statt "Locations" oder irgendwelchen Sitzgelegenheiten standen alle nur auf "einem Haufen", dicht aneinander bei nur geringer Fläche. Man konnte sich kaum bewegen, allerdings gab es einen Tisch ("Bühne"), auf der einige tanzten- ganz schön verrückt. Die Hausparty dauerte für mich allerdings nur 2 Stunden, da ein Freund, der mich abholen wollte, sich gute anderthalb Stunden verspätet hat, ohne sich zu melden (was mich innerlich rasend gemacht hat, aber er hat im Nachhinein gar keine Notiz davon genommen, typisch eben), und für mich endet eine Party gegen 11:30-12, dann muss ich zu Hause sein. Was mich allerdings nicht allzu sehr stört, ich verstehe ja warum. Am Samstag war ich auf meinem zweiten "Quince años", wovon ich immer noch total angetan bin. Naja, wobei meine Freunde schon langsam gelangweilt von diesen Feiern sind; für mich ist der ganze Ablauf noch unheimlich spannend. Am Sonntag (Familientag!) waren wir Essen (von dem mexikanischem Essen kann ich immer noch nicht genug bekommen, was ich nicht unbedingt positiv finde), aber ich hab mir schon so viele Rezepte eingeprägt, um zu Hause kochen zu können!
Ich merke, mein letzter Post ist über zwei Wochen her, und ich habe noch nicht von dem spannenden Wochenende vor zwei Wochen berichtet: Der Rotary-Kurztrip nach Tampico. Der hat mir unglaublich gefallen, und es war interessant, einmal andere Facetten von Mexiko zu sehen. Monterrey ist (für Mexiko) ja eine ziemlich reiche und moderne Stadt, während Tampico eher ärmer (und teilweise "verfallen") ist- und mit Strand! Am Freitag gegen 8 Uhr morgens ging es mit 3 anderen Austauschschülern auf eine 7- stündige Reise mit dem Bus (und der war vielleicht luxoriös, + Filme, Musik, Snacks, Fußlehnen & Internet), die ich wirklich genossen hab. Die Begegnung mit den Austauschschülern war teilweise echt witzig, zum Beispiel mit der Deutschen Judith (mit ihr bin ich auch zusammen geflogen); ich redete in deutsch auf sie ein, worauf sie mich komplett verwirrt angeschaut hat und mich (glaub ich sogar auf spanisch) gefragt hat, in welcher Sprache ich denn rede. Und ich musste sie wieder langsam Schritt für Schritt in ihre Muttersprache bringen. Sie wohnt in einem kleinen Dorf (ca eine Stunde von Monterrey), und dort wird nur Spanisch gesprochen und niemand spricht wirklich englisch. Ich beneide sie ehrlich gesagt ein bisschen, da sie so schneller in die Sprache reinkommt. Aber im Grunde konnte ich nach dem Wochenende sagen (wonach ich die anderen Austauschschüler meines Distrikts kennengelernt hab) sagen, dass ich nichts an meinen Fortschritten im Spanisch zu bemängeln hab. Ich bin sogar sehr glücklich, weil ich dabei bin, zwei Sprachen zu lernen. Salli, Austauschschülerin aus Taiwan, hat dagegen ziemliche Schwierigkeiten damit, in ins Spanische reinzukommen (verständlich, wenn man sich mal mit chinesisch versucht)- also war ich manchmal diejenige, die im Bus zwischen uns vier Austauschschülern von Spanisch ins Englisch übersetzen musste, ist doch cool! ;D Auch in in Tampico merkte man die verschiedenen Fortschritte der verschiedenen Länder, das war ganz interessant: während die Portugiesen (und Franzosen) nach einem Monat so gut wie fließend Spanisch sprechen und die Deutschen ziemlich schnell lernen, haben die US-Amerikaner mehr Probleme und Türken sowie Chinesen große Schwierigkeiten. Aber das machte uns am Wochenende nichts, zur Not gabs ja noch englisch und man konnte mit jedem kommunizieren, sowohl auf spanisch als auch/oder auf englisch- und ich hab bereits neue Freunde aus Brasilien, der Türkei, Frankreich, Usa, Taiwan, Thailand, Ungarn, Belgien, Ecuador, Indunesien und und und..Klingt doch gut, oder? Die meisten waren allerdings aus Brasilien oder aus Deutschland.
Das Wochenende ging (natürlich) sehr schnell um, aber zum Glück hat ja jeder eine "Facebook-Identität", was uns die Möglichkeit gibt, das ganze Jahr über in Kontakt zu bleiben. Und auf den zukünftigen Reisen sieht man sich ja vielleicht wieder. Seit dem Wochenende hat mich wieder unheimlich der Ehrgeiz gepackt, Spanisch zu lernen, und ich merke, wie ich langsam Fortschritte mache (und hab bereits gemerkt, welche ich gemacht habe), was mich echt erleichtert. Jeden Tag sind meine Hände beschrieben und inzwischen habe ich schon mehrere Blöcke mit Vokabeln beschrieben (wenn ich schreibe, kann ich besser lernen).
So, ich glaube das wars heute auch, denn abends bemühe ich mich, egal wie müde ich auch bin, mit der Familie zusammenzusitzen und wenigstens ne Stunde zu reden. Das gehört inzwischen zu meinem Alltag, das führt zwar dazu, dass Hausaufgaben und Schlaf oft vernachlässigt werden (ich gehe so gut wie jeden Abend nicht vor 12 ins Bett, sowie jedes andere Familienmitglied auch), aber ich nehme an, dass das Familienverhältnis für einen Austauschschüler sehr wichtig ist. Man sollte es nicht vernachlässigen, da können andere Dinge auch erstmal warten!
Fotos folgen (hoffentlich!)
Saludos!

Hier eine kleine Fotoauswahl vom Rotarytrip in Tampico:


"Location"

Die deutschen Austauschschüler

Am Strand von Tampico

Aleman-Aleman-Brasileno

Im Zentrum von Tampico

Mittwoch, 21. September 2011

Fotos eines typischen "Quinceaños"

(Teilweise von Fotoshoots des 15. Geburtstags meiner Freunde, um euch das mal zu demonstrieren)





"Jajajajajaja"

Erstmal an alle Facebookfreunde, die sich inzwischen schon auf das häufig auftauchende "jajajaja" auf meiner Pinnwand oder Nachrichten gewundert und mich gefragt haben, warum das so oft verwendet wird; kurze Erklärung: Mexikaner sprechen das 'j' als 'ch', also theoretisch heißt es "chachacha" sowie "haha", und statt mit Emoticons wird viel mit solchen Lauten wie "haha" geschrieben. Naja, das ist jetzt vielleicht nicht allzu wichtig, aber das nur so nebenbei- und ist doch cool, dass schon im Internet die Eigenschaften zwischen den Ländern verschieden ist, egal wie international auch alles geworden ist.
Meine Wochen waren bisher ganz gut, ich versuche mir nun langsam mal meinen Alltag einzurichten ;D Montags und Mittwochs gehts ab ins Fitnessstudio (in der Schule), Dienstags und Donnerstags hab ich Salsa und viiiele Freistunden. Die gefallen mir am besten! Denn diese nutzt man meistens, um Zeit mit Freunden zu verbringen, Mittagzuessen in der Cafeteria oder an den Tacoständen, oder sich einfach auszuruhen. Ansonsten schaff ich in der Woche allerdings noch nicht viel mehr, weil ich erst spät zu Hause bin und meine Freunde viel mit Hausaufgaben beschäftigt sind (und diese ganze Organisationssache für ein Auto und Erlaubnis der Eltern kommt auch noch dazu). Ich bevorzuge im Moment noch eher Spanisch zu lernen in der Zeit, oder den Abend mit der Familie zu verbringen. Dafür versuch ich das Wochenende immer so früh wie möglich zu planen und viel rauszugehen!
Vorletztes Wochenende war ich zum Beispiel auf einem "Quince años", das war vielleicht ein Erlebnis! Okay, kurze Erklärung: Der fünfzehnte Geburtstag wird für die Mädchen rieeseeesig gefeiert, und die vielen 'e's sind nicht übertrieben! Es ist ähnlich wie in den Usa "Sweet Sixteen". Das kennen vielleicht alle, die MTV gucken, wobei ich immer dachte, dass nur die Super-Reichen sich soetwas leisten können und fürs Fernsehen alles übertrieben wird- aber nein, das gibt es wirklich, und beinahe jedes Mädchen (das einen "guten Familienstand" hat), feiert ihren 15. Geburtstag groß, mit allem was dazugehört: Kleid, Limousine, Riesen-Location mit Tanzfläche, Buffet, Torte, Kamerateam, Fotos und Video von der "Quincañera", Gottesdienst, eingeprobte Tänze mit den Quincañeras, das sind zum Beispiel jeweils 10 Freundinnen und Freunde, die in gleichaussehenden Kleidern und Anzügen geworfen sind, Familie und Freunde, Fotoshooting (was vorher gemacht wird, ich denk ich ladt noch Fotos hoch), manchmal eine Party mit einem gewissen Thema (ich war auf einem Geburtstag, wo Paris das Oberthema war weil es dem Mädchen gefällt, also war alles mit Eifeltürmchen geschmückt) und vorgefertigte Einladungen - das alles braucht beinahe 2 bis 3 Monate Vorbereitungszeit, bei ner Freundin hat das ganze sogar ein halbes Jahr gedauert. So wie es sich anhört, ist der ganze Spaß auch ganz schön teuer (es wird auch lange für diesen Tag gespart), so ein Geburtstag kann umgerechnet bis zu 20.000 Euro kosten. Als ich das erste Mal das alles sah, bin ich mir wie in einem Traum vorgekommen- was für viele Freunde vom "Prepa-Tec" Alltag ist, bzw sie so einen "Quince años" fast jedes zweite Wochenende besuchen (ohne übrigens manchmal die Gastgeberin persönlich zu kennen). Eine Bedingung gibt es jedenfalls: Manchmal kommt man nur mit Einladung rein (die ich zum Beispiel von einer Freundin einer Freundin bekommen hab), und schnell sind die Einladungen weg. Trotzdem werd ich nicht zögern, weiter nach den "Quinceaños" Ausschau zu halten und so viele wie möglich zu besuchen, das ist einfach soo toll!
Eislaufen war ich inzwischen auch schon, aber meine Freunde sind immer sehr schnell müde, haha, deswegen waren wir nicht allzu lange.
Und am letzten Freitag war zusätzlich ein wichtiges Ereignis für Mexiko, das ich miterlebte: Unabhängigkeitstag. Naja, der war für mich nicht ganz so erfreulich, weil wir eigentlich mit der Familie uns den "Grito de Independencia" anhören wollten; dieser war am Donnerstag, denn am Abend "vor der Unabhängigkeit" hält der President oder Vorsitzende eine Rede (in der Stadtmitte). Den konnten wir aber leider nicht besuchen, der Grund: zu viel Gefahr. Sah man am nächsten Tag in der Zeitung und schlug den Artikel des "Grito" auf, sah man auf dem Bild nur wenig Leute, wobei normalerweise alles voller Menschen ist! Dagegen ließt man daneben viele Artikel von Überfällen, Schießereien und der "Insecurity" (den Begriff werde ich irgendwann nochmal erklären, aber dieser hängt mit einer sehr langen Geschichte zusammen). An diesem Abend blieb ich also zu Hause, auch wenn mich das echt geärgert hat, und man so die Nachteile dieser Stadt zu spüren bekommt. Dafür hab ich am Mittwoch davor viel "mexikanische Kultur" kennengelernt, in der "Fíesta Méxicana", die von meiner Schule organisiert wurde- mit Ständen, an denen man typische mexikanische Dinge kaufen konnte (überwiegend Essen ;D) und Bühne, wo getanzt und gesungen wurde und Aktivitäten, zum Beispiel mexikaniches Lotto. Der Abend hat mir wirklich sehr gut gefallen!
Dieses Wochenende war ich bei einer Freundin, "Movienight". Ich hab dort übernachtet, in dem wohl größtem Haus, das ich je gesehen hab! Mir (und meiner Familie) ist wohl ein wenig der Atem stehengeblieben, als wir davor standen (kannten ja nur die Adresse). Mit den Worten "Bitte verirr dich nicht" ließen sie mich dann da, und ich sah zum ersten mal ein typisch amerikanisches Zimmer mit begehbarem Kleiderschrank, eine Garage mit sechs Autos, tausend Tieren und Pool. Am Samstag war ich dann auch das erste Mal schwimmen und Sonntag begleitete ich die Familie mit Fahrrädern auf eine spezielle Straße, die am Sonntagmorgen extra für Radfahrrer oder Skater gesperrt ist (ein wunderschöner Platz und das erste Mal nach einem Monat auf nem Rad). Am spätem Nachmittag ging ich Bowlen mit meiner eigenen Familie. Ich merke jede Woche immer mehr, was für eine große Rolle hier die Familie spielt- so gut wie jeder respektiert seine Eltern sehr, unternimmt viel mit der Familie und erzählt viel über sie, und die Familie hat ein sehr dichtes Verhältnis.
Seit Anfang dieser Woche freue ich mich unheimnlich aufs Wochenende: denn es geht auf meine erste Orientation von Rotary nach Tampico! So wie ich gehört habe, werden dort bis zu 50 Austauschschüler aus aller Welt sein, mit denen ich ein Wochenende in dieser Stadt (mit Strand ;D) verbringen werde. Ich fahre mit 3 anderen Austauschschülern aus Monterrey (einer Deutschen, einer Taiwanerin und einer Brasilianerin) mit dem Bus 6 bis 7 Stunden in einem Bus, ich bin wirklich gespannt...Wenn das mal kein Abenteuer wird...Ich werde auf jeden Fall berichten!
Ich habe bestimmt wieder die Hälfte vergessen, aber das Wichtigste werd ich bestimmt irgendwann nachholen ;) Grüße nach Deutschland, oder wohin auch immer, ich hoffe, es geht euch gut!



Auf dem "Quince anos" mit Freunden



Auf dem "Fiesta Méxicana" an unserer Schule mit meinem Gastbruder :)


"Patinar"- Eislaufen, innen zwar bei 15, außen bei 40 Grad


Mexikanische Tänze auf dem "Fiesta Méxicana"


Im Park Fundidora, einer der größten (und schönsten!) Parks in Monterrey

Sonntag, 4. September 2011

"Cola de Caballo"- Die Wasserfälle

Hier eine kleine Auswahl von (wie ihr mich kennt) tausenden Fotos, die ich gemacht habe..




"Muchos Nacos y Chismossos aqui...!"

Heute ist Monatstag! Das ist doch nochmal ein Post wert. ;D
Die Zeit ist hier auch so ne Sache...Die nimmt man gar nicht war- einerseits vergeht sie wie im Flug, andererseits hat man schon so viel erlebt, und sich eingelebt, dass es einem viel länger als einen Monat vorkommt!
Ich bin unheimlich müde vom Wochenende, von wegen ausruhen vom anstrengendem Schulalltag- aus dem Ice-skating ist bisher nichts geworden. Spontaner Weise ging es dann in die Mall und dort ins Kino ("Medianoche en Paris" auf Englisch mit spanischem Untertitel). Ich hab noch ein bisschen Probleme mit dem Planen, weil man hier jedes Mal unglaublich abhängig von einem Auto ist, und manchmal ist es mir unangenehm, meine Eltern andauernd zu fragen. Und an die elterliche Besorgnis muss ich mich gewöhnen, denn wenn ich mich mit jemanden treffen will oder rausgehe, braucht meine Gastmutter den genauen Namen, Adresse, Telefonnummer, Zeit und will wissen, was wir machen. Was mir erst echt komisch vorkam, aber nun ja, da merkt man, dass man nicht mehr im behüteten Deutschland ist.
Das Kino ist im Vergleich zum Deutschen unheimlich luxoriös, die Sitze erinnern mich an Wohnzimmersesseln mit Fußlehnen, aber wahrscheinlich, weil wir unbewusst Vip-Karten gekauft haben ;D. Von den Film hab ich nicht mehr vertanden als die anderen, der war ziemlich verwirrend, also mach ich mir keine Vorwürfe :).
Am Samstag wurde ich zu einem Musical eingeladen, weil die Mutter eines Freundes Lehrerin ist hat sie freie Tickets für das Musical "Camp Rock" bekommen, was von den ganzen Schulen des "Tec" aufgeführt wurde (es gibt mehrere Schulen in Monterrey, die alle vom "Tec" sind).
Das Musical war unheimlich gut, das Beste war, dass die ganzen Songtexte ins Spanische übersetzt wurden (meiner Meinung nach hört sich spanisch besser an als englisch). Und da "Camp Rock" keine allzu komplizierte Geschichte ist, konnte ich dem ganzen gut folgen.
Außerdem habe ich am Samstag meine zweite Gastfamilie kennengelernt, was für mich echt eine Erleichterung war, die ist nämlich supernett! Dessen Tochter ist nun in Deutschland, aber die 14 jährige Schwester ist (noch!;D) hier (was mich unheimlich freut, ich wollte schon immer mal ne Schwester :D). Im Moment haben sie eine Austauschschülerin aus Taiwan, die ich auch zum ersten Mal getroffen hab, und wir werden ab Januar hier praktisch unser "Leben" (Familie & Schule) tauschen. Schon komisch wenn man darüber nachdenkt. Am Anfang war mir der Tausch ziemlich egal, ich hab mich sogar auf die neuen Erfahrungen gefreut, die ich machen werde. Aber wie gesagt, man hat sich nun langsam an dieses Leben gewöhnt und ist unheimlich erleichtert, dass alles geklappt hat, und dann muss man nochmal von vorne anfangen.
Am Sonntag war wieder Familientag, und das heißt: Essen! Ich hab bereits schon so meine Favoriten, und mit den Namen einprägen werd ich immer besser. In dieser Woche wurden mir außerdem viele mexikanische Begriffe beigebracht, die man wohl nicht im Wörterbuch findet. Ich habe praktisch den "Mexiko-Slang" gelernt. Trotz der Fortschritte (allerdings langsam) habe ich mich für nen zusätzlichen Spanischkurs entschieden, einfach, um schneller in die spanische Sprache zu kommen. Dank dem Englisch gibt es so gut wie gar keine Verständnisschwierigkeiten und man ist nicht auf die Sprache angewiesen. Aber schließlich bin ich in Mexiko, und um die Mexikaner richtig kennenzulernen, braucht man eben auch Sprachkenntnisse!
Nach dem Essen gings zum "Cola de Caballo", der wohl berühmteste Touristenort in Nuevo Leon; die Wasserfälle ("Cascadas"). Da hab ich mich besonders drauf gefreut seit ich hier bin, diesen Ort eines Tages zu besuchen, weil mir schon viel davon erzählt wurde. Ich denke, ich werde noch Bilder hochladen, das muss jeder mal gesehen haben. Wunderschöön! Man kommt sich ein wenig wie im Urwald vor, alles war so grün und es gab so viele Tiere, und durch die vorliegenden Dörfer zu fahren, teilweise mit Holzhütten und total einfach gemacht (in Deutschland unvorstellbar) war wie ein Abenteuer. Naja, Abenteuer für mich, Alltag für den Großteil der Menschen hier; wie schön Mexiko auch ist, begegnen einen auch oft genug die Kehrseiten wie Armut. Doch neben dem seien Politiker (sowie Polizisten!) unheimlich korrupt, sodass viele Menschen, die ich gesprochen haben, kein Vertrauen mehr in die Regierung haben, teilweise sogar Angst. Kann man sich das bei uns in Deutschland vorstellen? Ein guter Freund erzählte mir: "Ich fand es unglaublich traurig, ein fünfjähriges Kind sagen zu hören, dass sie Politikerin werden will, um die Politik hier zu ändern."
Irgendwie schon bewegend...
Ansonsten standen ab dieser Woche die ganzen Exams in Fächern wie Mathe, Geschichte und Englisch an. Hab erst vor kurzem begriffen, dass man die Ergebnisse (wie fast alles andere auch) online checken muss, also weiß ich noch nicht, wie meine ausgefallen sind. Aber ich ahne Böses :D Nein nein, so schlimm ist es denk ich nicht, aber ich muss zugeben, ich nehm das ganze noch ziemlich locker. Ich versuch noch die perfekte Balance zwischen "Was-für-die-Schule-tun", Freunde, Familie, Erfahrungen und Sprache zu finden, gar nicht so einfach...;D
Am Donnerstag hab ich mich mit Sophia in einer Mall verabredet, war mal wieder richtig ungewohnt, mit einer völlig Deutschen deutsch zu sprechen. Schade, dass sie morgen schon wieder zurückfliegt, wir haben uns echt gut verstanden und über das "Neue Leben in Monterrey" ausgetauscht (sie war ja vereits für ein halbes Jahr hier).
Was ich sonst noch erfahren habe: Im November gehts mit meiner Familie für ein paar Tage nach Mexiko City, da freu mich mich rieeesig drauf!
Monterrey hat zwar seinen Charme, aber mal was anderes zu sehen ist bestimmt cool! :)
Und ich war bei der Einreisebehörde (oder wie man das nennt), und ich bin überglücklich, dass mein Visum auch für die USA gilt! Die meisten hier fahren öfter mal am Wochenende über die Grenze, meistens zum Shoppen, weil das da einfach viel günstiger ist! Also ich denke, dieses Jahr werde ich auch noch Texas sehen. :)
Das Sommer ist (im Gegensatz zu Deutschland) noch nicht zu Ende, 40 Grad jeden Tag...Und ich war noch kein einziges Mal schwimmen! Wird mal Zeit...;D
Saludos :)